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TCG-PROJEKTE *TCG-PROJEKTE:
ein Geschäftsbereich des
„Projektbüro Gerhardt“

  

  Standort-Akquisition  und mehr ...

Standort-Akquisition

Mobilfunkstationen, Windkraftanlagen und große Solaranalgen werden üblicherweise nicht auf Immobilien oder Grundstücken der Betreiber errichtet. So ist es erforderlich, geeignete Standorte im Kundenauftrag zu suchen und anzumieten bzw. zu kaufen.

Dies sind Aufgaben der Akquisition.

Die Standort-Akquisition ist zweiteilig: Standort-Suche und Standort-Sicherung

STANDORT-SUCHE:

Die Standortsuche wird vom Anlagenbetreiber beauftragt. Der Auftrag spezifiziert den geografischen Ort, Anlagenhöhe etc. Der Akquisiteur sucht am angegebenen Ort in einem vorgegebenen Suchkreis geeignete Objekte, ermittelt die Eigentümer und klärt Ihre Vermietbereitschaft. Gleichermaßen werden mögliche Bauhindernisse (z.B. Bebauungspläne) geprüft.

Die potentiellen Standorte werden zusammen mit den gewonnenen Erkenntnissen in Schrift und Bild dokumentiert und dem Auftraggeber übermittelt.

STANDORT-SICHERUNG:

Der Betreiber prüft die Unterlagen und bewertet die Ergebnisse. Der für seine Zwecke optimale Standort wird dann zur Standortsicherung beauftragt.

Der Akquisiteur verhandelt mit dem Eigentümer den Mietvertrag, der aus Textbausteinen erstellt wird, sowie die Konditionen. Der vom Eigentümer unterzeichnete Mietvertrag wird dann dem Betreiber zur Annahme und Unterschrift angeboten.

In einer bautechnischen Begehung mit dem Planungsbüro, dem Bauunternehmen und der Betreibergesellschaft wird die Realisierung vor Ort im Detail festgelegt und vom Eigentümer genehmigt.

Damit ist die Standort-Sicherung beendet.

und mehr ...

VORERKUNDUNG:

Ein Thema, das immer häufiger auftaucht, ist das Re-Powering. Bei Windkraftanlagen bedeutet dies den Bau einer neuen, zumeist höheren und leistungsstärkeren WKA, bei Mobilfunkmasten die Errichtung eines neuen Mastes, da der vorhandene statisch ausgelastet ist und keine zusätzlichen Antennen aufnehmen kann. Die Herausforderung besteht darin, zuerst die neue Anlage zu bauen und anschließend die alte abzureißen.

Die Vorerkundung soll die Konditionen des Vorhabens erkunden und gesammelt darstellen. Dazu gehören verbindliche Absprachen mit Grundstückseigentümern und Kommunen sowie der unteren Bauaufsichtsbehörde und der unteren Naturschutzbehörde. Wichtig ist zu erkennen und zu dokumentieren, ob weitere Behörden oder Ineressengruppen zu beteiligen sind (z.B. militärische und zivile Luftfahrt, Landesstraßenamt etc.). Auch mit diesen müssen Absprachen getroffen werden bzw. die Konditionen geklärt.

BEHÖRDENMANAGEMENT:

Bei fehlendem Vorerkundungsbericht ist vor der Baumaßnahme mit den zu beteiligenden Behörden und Grundstückseigentümern zu klären, unter welchen Bedingungen die geplante Baumaßnahme zustimmungsfähig ist. Einschränkend wirken hier u.a. Flächennutzungspläne, Naturschutz, Landschaftsschutz, Eigentumsverhältnisse etc. Dazu wird eine Dokumentation angefertigt.

 
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